Bereich Vorluke versteifen

Skyline2000
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Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Skyline2000 » Di 8. Mai 2012, 09:54

Hallo Gemeinde,

die ersten Ausflüge sind gemacht - bin eigentlich zufrieden mit der alten Dame (dem Boot :)) Allerdings stört mich der Bereich vor der Luke, also der Trittbereich zwischen Luke und Bugkorb. Dieser ist sehr weich, ich bemühe mich immer, möglichst am Rand zu laufen. Ständige Belastungen dieses Bereiches führen wohl eher zu Haarrissen und sind damit nicht förderlich - allerdings will ich nicht alle Leute, die das Boot betreten ständi mit "NUR AM RAND LAUFEN!!" nerven. Hat jemand eine Idee, wie ich den Bereich aussteifen kann? Gibt es eventuell irgendwelche Matten o.ä. für solche Zwecke? Oder ist das normal??? Danke für die Hilfe!!
Grüße!!

Olaf
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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Olaf » Di 8. Mai 2012, 12:00

Hallo Stephan,

ich hatte das gleiche Problem. Bin gerade am Refit meiner Varianta. Vier Löcher (ca. 8mm Durchmesser) gebohrt und mit ca. 1-2 Liter Epoxidharz (leicht angedickt) ausgegossen. Ist nun bombenfest.

Grüsse Olaf

Skyline2000
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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Skyline2000 » Mi 9. Mai 2012, 12:07

moin, haste det quasi zwischen die einzelnen lagen gegossen?? hast du Bilder von den löchern (auch wenn die wieder zu sind)? klingt ja sonst relativ einfach...
Grüße!!

Olaf
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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Olaf » Mi 23. Mai 2012, 13:29

Hallo Stephan,

sorry war schon lange nicht mehr online. Ja das Epoxid verteilt sich sehr schön zwischen den Lagen.
Von innen mal schauen, ob nicht ein kleines Loch zur Kajüte hin existiert, sonst tropft es dort raus.
(War bei mir so, aber nur sehr klein). Fotos muss ich mal machen. Klar die Löcher sieht man schon,
aber ich werde das Deck sowieso lackieren und es ist wirklich bombenfest. Da gibt nichts mehr nach.

Grüsse Olaf

Skyline2000
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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Skyline2000 » Di 29. Mai 2012, 09:42

hi, naja, die Innenschale ist eh hinüber, obs dazu noch haarrisse vom deckslaminat gibt, werde ich dann merken ;) bisher "scheint" alles dicht zu sein, im Winter würde ich dann aber die Epoxi-Soße reinfließen lassen. Für die Fotos hast du also noch etwas Zeit :) aber nicht zu lange warten :)
Grüße!!

Olaf
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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Olaf » Mi 17. Okt 2012, 08:58

Hallo Stephan,

so jetzt endlich geschafft die Bilder zu machen. Bin gerade dabei das komplette Deck zu grundieren und dann wird lackiert. Zwischendurch hatte ich noch beschlossen ein neues Vorluk einzubauen. Das ist nun auch erledigt. Hoffe das Bild gibt einen kleinen Anhaltspunkt. Nach dem Grundieren sind die Löcher bei mir noch im Trittbereich sichtbar, stört mich jetzt aber nicht. Kann man sicher noch besser machen.

Grüsse Olaf
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tripleJ
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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von tripleJ » So 4. Nov 2012, 23:36

Eine andere Variante ist das Deck von Innen zu versteifen. Sehr aufwendig, aber man beschädigt das Gelcoat nicht.

Zwischen der Aussen- und Innenschale befindet sich ein fester Schaum, der sich aus unbekannten Gründen abgeschert hat.

Zuvor hatte ich eine "Probe" herausgeschnitten um festzustellen wie dick diese Schicht ist. Auf dem zweiten Foto erkennt man die Fehlstelle.
versteifung2.jpg
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versteifung3.jpg
versteifung3.jpg (63.98 KiB) 6257 mal betrachtet
Das sind über 500! Löcher, die ich später mit Polyurethankleber (Bauschaum ohne Treibmittel) ausgespritzt habe. Den gibt es in der Kartusche und kann mittels einer handelsüblichen Silikonspritze ausgepresst werden. Als Hilfsmittel habe ich eine Möbelschraube mit großer Gewindesteigung verwendet um die beiden Schichten kurz auseinanderzudrücken um dann den Hohlraum Stück für Stück zu befüllen. Einen Tag später konnte ich das überschüssige Material abschneiden und mit einer Lage Polyesterharz verschließen. Hält bombenfest. Leider verhindert die Strebe der inneren Verkleidung (ca. 5cm vor der Luke) dort Löcher zu bohren.

Gruß

Triple J

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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Matzautoauto » Mi 3. Jul 2013, 11:58

Hallo Olaf!
Ich finde die Idee mit dem Einfliesen lassen gut und möchte es auch so machen. Ich befürchte allerdings, dass sich die Masse nicht so einfach mit einem Trichter in ein 8 mm Loch einfüllen lässt. Ist doch ziemlich zähflüssig! Wie kann denn die vorhandene Luft entweichen?

Gruss aus der Schweiz
Matthias

Olaf
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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Olaf » Di 16. Jul 2013, 13:26

Hallo Matthias,

da ich ja mehrere Löcher gebohrt habe konnte die Luft dann immer wieder entweichen.
Du solltest aber versuchen von oben (höchste Stelle) das Epoxid einfliesen zu lassen.Die Luft entweicht dann bei den unteren Löchern. Das nicht angedickte Epoxid ist sehr dünnflüssig und läuft bis in den letzten Winkel. Ich habe es mit einer alten Kartusche (war irgendeine Fugenmasse vorher drin) in die Löcher gespritzt, da hat man auch eine sehr gute Abdichtung des Loches in das man das Epoxid spritzt. Funktioniert erstaunlich gut und ist nun wirklich bombenfest. Vorteil ist ich musste nichts von innen aufschneiden und über Kopf arbeiten. Mittlerweile ist alles lackiert und die Löcher fall kaum mehr auf.

Grüsse Olaf

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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von VA1234 » So 27. Sep 2020, 13:15

Hast du im Bereich der Vorluke die Innenschale entfernt? Wenn ja wie?
Grüße
tripleJ hat geschrieben:
So 4. Nov 2012, 23:36
Eine andere Variante ist das Deck von Innen zu versteifen. Sehr aufwendig, aber man beschädigt das Gelcoat nicht.

Zwischen der Aussen- und Innenschale befindet sich ein fester Schaum, der sich aus unbekannten Gründen abgeschert hat.

Zuvor hatte ich eine "Probe" herausgeschnitten um festzustellen wie dick diese Schicht ist. Auf dem zweiten Foto erkennt man die Fehlstelle.

versteifung2.jpg
versteifung3.jpg

Das sind über 500! Löcher, die ich später mit Polyurethankleber (Bauschaum ohne Treibmittel) ausgespritzt habe. Den gibt es in der Kartusche und kann mittels einer handelsüblichen Silikonspritze ausgepresst werden. Als Hilfsmittel habe ich eine Möbelschraube mit großer Gewindesteigung verwendet um die beiden Schichten kurz auseinanderzudrücken um dann den Hohlraum Stück für Stück zu befüllen. Einen Tag später konnte ich das überschüssige Material abschneiden und mit einer Lage Polyesterharz verschließen. Hält bombenfest. Leider verhindert die Strebe der inneren Verkleidung (ca. 5cm vor der Luke) dort Löcher zu bohren.

Gruß

Triple J

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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von tripleJ » So 27. Sep 2020, 23:30

Hallo,

nein, die Innenschale habe ich nicht entfernt. Die Löcher hatte ich nur so weit ich konnte in das Sandwich gebohrt.
Es gibt deshalb einen kleinen Bereich an Deck, der nicht hart und tragfähig ist.
Der Rest hält aber bis heute.
Gruß

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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Grisu » Mo 28. Sep 2020, 20:23

ich würde die Variante von Olaf Preissner bevorzugen, wenn schon die handwerkliche Fähigkeit für die Profivariante fehlt.
Dazu sollte man das Kernmaterial durch die Bohrungen mit verschieden langen umgebogenen Stahlstiften zerhacken und dann mit Staubsauger heraussaugen.
Die Variante mit den vielen Löchern von unten gefällt mir deswegen nicht, weil die untere Deckschicht (wird hier von manchen als "Innenschale" bezeichnet) der Hauptträger des Sandwichlaminats ist, und fast 50% mehr Glasgewebestärke hat als die obere Deckschicht. Die untere Deckschicht zu perforieren halte ich für den falschen Ansatz. Es werden ja die Glasfaserstränge mehrfach unterbrochen, ich weiß nicht, wie das auf Dauer noch halten soll.
Das Gelcoat von ein paar Löchern in der oberen Deckschicht auftupfen und evtl. noch mit einem Holzklötzchen glattscheifen ist auch nicht so schwierig.

Gaudet
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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Gaudet » Mo 28. Sep 2020, 22:23

Das Deck von Aussen würd ich nicht anbohren.
Eher den Weg gehen der hier ab Minute 8 vorgestellt wird.

https://youtu.be/zHcHTB_TXzc

Ich hab Löcher von aussen im Deck von Umleckrollen verschlossen, toll sieht das nicht aus.
Vielleicht kann das ja wer besser als ich.

Unser Vordeck wird an einer Stelle weich, aber das beobachte ich erstmal noch.

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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Grisu » Mo 28. Sep 2020, 23:11

Gaudet hat geschrieben:
Mo 28. Sep 2020, 22:23
Das Deck von Aussen würd ich nicht anbohren.
Eher den Weg gehen der hier ab Minute 8 vorgestellt wird.

https://youtu.be/zHcHTB_TXzc

Ich hab Löcher von aussen im Deck von Umleckrollen verschlossen, toll sieht das nicht aus.
Vielleicht kann das ja wer besser als ich.

Unser Vordeck wird an einer Stelle weich, aber das beobachte ich erstmal noch.
die einzig wahre Methode in unseren Fällen ist, das Deck aufzuschneiden, wie die Profis zeigen.
Das übersteigt aber meist den Wert des Bootes und Laien können das nicht.
Wenn also quick & dirty Löcher bohren, dann so wie Olaf.
Meinst du den Weg, Stringer anzulaminieren?

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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Pirol » Di 29. Sep 2020, 16:41

Hallo Olaf,
Flüssiges Epoxy einfließen lassen finde ich ist eine für den Laien durchaus praktikable Lösung. Ich habe aber noch folgende Fragen:
1. Wie könnte man den GFK-Deckel etwas anheben, damit sich das Epoxy besser verteilt?
2. Muss das Sandwichmaterial (Schaum) vollkommen trocken sein?
3. Dein Verfahren mit der "alten Spritze" habe ich nicht verstanden. Wenn du das bitte beschreiben könntest.

Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass die professionelle Lösung der Firma im Youtube Video in Relation zum Wert des Bootes zu teuer ist, wenn man die Arbeit nicht selbst fachgerecht erledigen kann.

Ich habe übrigens eine K4, die bis auf die weiche Stelle in einem Topzustand ist und mir noch einige Jahre Lebensfreude bereiten soll.
Es wäre schön, wenn auch weitere Variantasegler ihre Erfahrungen mitteilen würden, schließlich sind unsere Boote alle schon etwas retro und dennoch äußerst tüchtig!

Beste Grüße
Horst

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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Gaudet » Di 29. Sep 2020, 19:25

Ich wollte auf das unterlaminieren von Verstärkungen heraus. Nicht auf das auftrennen des Bereiches von oben.

Es ist zwar wahrscheinlich teurer als eine VA das Deck auftrennen zu lassen, nur Oldtimer Erhaltung ist nicht günstig. Und ich sehe zZ in der Preisklasse mit Reparatur kein anderes Boot als Alternative.

Ein neuer Satz Segel zB geht auch an den Preis einer VA heran.

Grisu
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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Grisu » Mi 30. Sep 2020, 17:15

Hallo Horst,
Olaf hat seit über 5 Jahren hier nichts mehr gepostet, ich würde nicht auf eine Antwort warten... ;)
Eigentlich schade, ein Langzeitbericht über die Haltbarkeit seiner Lösung wäre spannend.
Ich bin auch gespannt, ob die Vari einmal Oldtimerstatus mit Liebhaberwert bekommt :D
Zur Zeit muss man sich aber damit abfinden, das man für ein Boot ohne Motor und Trailer in halbwegs passablem Zustand vielleicht noch 1000-2000€ bekommt. Wer lässt da schon für einen ähnlichen Preis einen kleinen Teil davon reparieren :?
Ich würde gerne noch ein paar Varis vor dem Schredder retten, indem ich die zumeist eher unbetuchten und unerfahrenen Gebrauchtkäufern von heute vor zerstörerischen Maßnahmen zurückhalte.
Also, Spritzen bekommst du in jeder Apotheke, superbillig und selbst für Pferde ausreichend.
Die Deckschichten auseinander halten finde ich eher nicht so dringend, wenn man den Schaumkern entfernt.
Trocknen lassen halte ich für sinnvoll, am Besten warme Luft durchblasen.
Noch die Frage nach dem Füllmaterial. Man kann Epoxy auch mit Microballons mischen. Das streckt, ist leicht und wird betonhart. Ob man die durch eine Spritze bekommt, müsste man mal testen, auch ob die Viskosität noch ausreicht.
Gruß
Gert

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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Pirol » Mi 30. Sep 2020, 18:46

Hallo Gert,
vielen Dank für deine Anmerkungen.
Ich habe mich erkundigt, die große Lösung in den beiden Youtube Videos ist wohl doch die einzig wahre Lösung. Ich traue mir die Reparatur in Eigenleistung zu, werde mich nach dem Auskranen drangeben. Als Pensionär habe ich ja Zeit, und die anfallenden Materialkosten sind auch vertretbar. Schließlich habe ich bisher schon etwa 360 Arbeitsstunden und mehr als 10000 € in meine K4 investiert. Aber so ist eben Hobby, und die Qualität einer Varianta findet man in den heutigen Booten nicht mehr, dafür aber deutlich mehr Schnickschnack.

Grüße, Horst

Grisu
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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Grisu » Mi 30. Sep 2020, 19:58

Hallo Horst,
die handwerkliche Fähigkeit ist ja leider nur die halbe Miete. Für Arbeiten mit 2K-Kunststoffen braucht man vor Allem Mindesttemperaturen, und wer hat schon im Winter eine beheizte Halle zur Verfügung! Und dank der neuen Chemikalienverordnung bekommen wir als Amateure viele schöne Sachen gar nicht mehr :roll:
Das erste Mal, dass mir Europa ernsthaft auf die Nerven geht :D

Aber kannst du vielleicht genauer erläutern, wieso solche angedachten "Injektionsverfahren" keine auch nur halbe wahre Lösung darstellen?

Gruß
Gert

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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Gaudet » Do 1. Okt 2020, 00:42

Wir lassen reparieren.
Neuen Tailer.
Neue Polster. Maststütze, Cockpitboden und Fenster.

Boote werden selten ohne Trailer angeboten, ansonsten wird auch für eine K4 3000-4500 mit Trailer ohne Motor aufgerufen.

Auch unsere VA65 hat nachträglich mehr verschlungen als sie gekostet hat. Dafür haben wir einen schönen Kleinkreuzer den es so neuer nicht zu kaufen gibt.

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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Grisu » Do 1. Okt 2020, 14:01

Verkaufserlöse sind in der Bucht dokumentiert, trumpistische Aussagen darüber sinnlos.
Und wer alles reparieren "lässt", ist wohl in einer DIY Diskussion fehl am Platze.

Gaudet
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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Gaudet » Do 1. Okt 2020, 14:57

So eine Antwort von Dir war klar. Ich hab genug repariert um zu wissen wo meine logistischen Grenzen sind und was Sinn macht.
Schön das Du von Trump anfängst, les dir mal durch was Du so von Dir gibst.

Und nun zurück zum eigentlichen Thema.

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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Pirol » Do 1. Okt 2020, 14:58

Hallo Gert,

ich habe einen Bekannten, der professionell mit Restaurierung von GFK-Booten beschäftigt ist. Er empfiehlt Ausbesserungen per Injektion nur bei delaminierten Flächen bis maximal Postkartengröße. Da er mir helfen will, werde ich seinen Rat befolgen. Ich kann dabei nur lernen, und mein Schmuckstück bleibt als solches erhalten.

Grüße, Horst

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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Grisu » Do 1. Okt 2020, 17:57

Lieber Michael,
als "trumpistisch" bezeichne ich, wenn jemand die eigene Meinung abkoppelt von offensichtlichen Tatsachen, z.B. durch verdrehen, ausblenden, nicht verstehen wollen, etc..
Und das ist unendlich ermüdend, mit dir immer wieder so Erbsenzählerdiskussionen anfangen zu müssen.
Wieso ist es so schwierig zu verstehen, dass sehr viele Varianta-Einsteiger einfach nur ein billiges Boot haben wollten und dann oft vor einer Riesenbaustelle stehen, die sie am Liebsten mit der Axt beenden wollen. Denen kann man nicht sagen "lass das die Werft machen, kost halt ein paar Tausender". Oder "zuerst brauchst du mal ein Satz neuer Segel für 3000,-€, sonst kannst du nicht anständig segeln".
Und mir tut es wirklich sehr Leid, wenn jemand hier irreversible Maßnahmen vorschlägt, die vielleicht noch einer Vari den Rest geben - wieder eine weniger :cry: Ich denke, selbst die Regattafraktion sollte das bedenken, je weniger Varis, desto weniger potentielle Regattateilnehmer.
Grüße
Gert

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Re: Bereich Vorluke versteifen

Ungelesener Beitrag von Grisu » Do 1. Okt 2020, 18:02

Hallo Horst,
ich bin sehr gespannt auf deinen (hoffentlichen) Bericht.
Eigentlich würde ich die "wahre Methode" auch hinbekommen, nur mit dem Anschäften hätte ich Schwierigkeiten. Daher würde ich versuchen, die Überlappung am Rand durch Glasmatten von unten im Hohlraum herzustellen.
Gruß
Gert

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