Reparatur Ruderblatt

reinerwein
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Reparatur Ruderblatt

Ungelesener Beitrag von reinerwein » So 16. Feb 2020, 23:10

Hallo Varianta-Segler!

mit dem Ruderblatt meiner Varianta hatten die Vorbesitzer wohl mehrfach Bodenkontakt auf der Slipbahn.
An der Unterkante sind GFK und Gelcoat sichtbar und nur notdürftig mit VC 17 überpinselt. Nach einem ersten Abschleifen von Antifouling und irgendwelcher halbherzig aufgebrachter Spachtelmasse war ich dann bei Holz und Gewebe angekommen. Zusätzlich scheinen sich die Außenschalen teilweise gelöst zu haben, sitzen aber dennoch fest am Ruder. Siehe Bilder.
Unterseite komplett.jpg
Die Unterkante des Ruderblattes
Gewebe sichtbar.jpg
Gewebe ist an einer Stelle sichtbar
Holze und Ablösungen.jpg
Es wird das Holz sichtbar. Die Außenschale löst sich teilweise.

Wasser ist in dem Ruder keines drin. Keine gewollten oder ungewollten Löcher unten oder seitlich.

Zwecks Reparatur plane ich folgendes:
1. Schadstellen gründlich reinigen, entfetten, entstauben
2. Interprotect 2-K Epoxy-Grundierung
3. Watertite Spachtel: in mehreren Schichten auftragen, um schlußendlich wieder ungefähr die ursprünglichen Form des Ruders zu haben und v. a. über den Schadstellen ausreichen "Futter" zu haben. Ebenso in die Lücken zwischen Kern und Außenschalen.
4. VC Tar2 Grundierung
5. VC 17m

Alle Materialien sind von International. War am einfachsten herauszusuchen, da die Datenblätter exakt detailliert sind. Keine Ahnung, ob es sinnvoll ist, ein paar Euro mit etwas günstigeren Materialien einzusparen.

Was meint Ihr? Hier gibt es ja schon einige Erfahrung mit der Reparatur des Ruderblattes.

Danke und beste Grüße
reinerwein

Benns
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Re: Reparatur Ruderblatt

Ungelesener Beitrag von Benns » Mo 17. Feb 2020, 09:06

Hallo reinerwein,

ich würde dringend empfehlen vorher noch mindestens eine Lage Glasgewebe aufzulaminieren!

Warum? Ganz einfach: Du hast ja bei deinem Vorgehen nachher nur Spachtel verbaut um die Form wieder herzustellen. Auf deinen Bildern ist aber gut zu sehen, dass der Verbund zwischen Laminat und Kern bei deinem Ruder nicht mehr gegeben ist. Du musst also erst irgendwie die auftretenden Kräfte abfangen. Das kann dein Spachtel aber nicht.

Ich würde nach einer Reinigung (und meinetwegen der Grundierung, wobei es die eigentlich nicht braucht) ein oder zwei Lagen Glasgewebe darauf laminieren. Nach dem Aushärten, dann anschleifen, spachteln und schleifen bis die Form wieder hergestellt ist.
Dann baust du, wie von dir unter 4. und 5. beschrieben, die Oberfläche für UW-Bereich auf.

Viel Erfolg

Benjamin

Grisu
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Re: Reparatur Ruderblatt

Ungelesener Beitrag von Grisu » Mo 17. Feb 2020, 14:09

Hallo,
ich stimme Benjamin zu.
Zunächst solltest du in die Lücken zwischen Holzkern und Laminat Epoxydharz einbringen, und unter Schraubzwingen aushärten lassen.
Das Ende des Ruderblattes um die Kante herum anschäften, d.h. konisch anschleifen, so das du an der Kante etwa 2mm Material abnimmst und der Materialabtrag etwa 3cm entfernt von der Kante beginnt (Nassschleifen, Atem- und Augenschutz gegen Glasfaserstaub).
Epoxy dass beim Verkleben herausgeqollen war, abschleifen.
3 Streifen leichtes Glasfilamentgewebe ca. 100g/mm² auf passende Länge zuschneiden, immer schmaler werdend. Das Glasgewebe muss sich leicht biegen um problemlos um die Kanten zu laufen.
Der Materialabtrag muss knapp aber nicht ganz damit ausgefüllt werden, idealerweise 1/2mm dünner. An den Enden (Schmalseiten) auch entsprechend flach auslaufen lassen.
Ist die Reparaturstelle unregelmäßig kannst du da vorher auch noch kleine passende Gewebestücke aufbringen. Theoretisch könntest du das auch mit Watertite füllen, aber ob darauf Laminat hält müsste man erst testen.
Du kannst jetzt mit Epoxy laminieren oder mit Polyesterharz. Letzters ist besser, wenn du Topcoat auftragen willst. Epoxy ist einfacher zu verarbeiten. Da da unten kaum UV herankommt und du eh schon mit Epoxy geklebt hast, würde ich Epoxy nehmen. Außerdem gibt es in letzter Zeit Zicken mit Verkauf von Styrol.
Überstehende Stellen abschleifen (Nassschleifen, Atem- und Augenschutz gegen Glasfaserstaub) und jetzt mit Watertite spachteln, dann schleifen und Grundierung/AF nach Wunsch. Beim Laminieren mit Polyesterharz passt besser Polyesterspachtel.

Viel Erfolg damit!
Gruß
Gert

reinerwein
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Re: Reparatur Ruderblatt

Ungelesener Beitrag von reinerwein » Mo 17. Feb 2020, 21:43

Hallo Benjamin und Gert,

vielen Dank für die Antworten!

Ich hatte tatsächlich auch schon daran gedacht, die Lücken mit Epoxydharz zu füllen, aber Eurer Vorschlag mit dem Glasgewebe ergänzt das perfekt.
Viele Arbeitsschritte für so einen Schaden, aber immer noch besser als in 2 Jahren ein komplett verfaultes Ruderblatt zu haben. Dann gehe ich mal einen Berg Material kaufen.

Nochmals Danke und viele Grüße
reinerwein

reinerwein
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Re: Reparatur Ruderblatt

Ungelesener Beitrag von reinerwein » So 1. Mär 2020, 19:22

Hallo zusammen,

der Zwischenstand:

Wie vorgeschlagen, habe ich mit den Bereich so abgeschliffen, dass ich 3 Lagen Gewebe auflaminieren konnte. Angefangen mit einer großen Lage, die alles überdeckte, also auf jeder Seite ca. 5 cm Rand, dann kleiner werdend für die 2. und 3. Lage.

Um die Beschädigung zu füllen, habe ich Epoxydharz mit Füllstoff eingedickt und dann auch in 3 Lagen dort eingebracht. Verwendet wurde SEATEC Epoxy-Harz, Glasgewebe 150 g, SEATEC Füllstoffmischung für hochfeste Verklebungen HD.
IMG_9552.jpg
Schadstelle laminiert
IMG_9558.jpg
Schadstelle laminiert, andere Seite
IMG_9561.jpg
Beschädigung an der Unterkante mit Harz gefüllt


Nachdem dieser Teil fertig war, habe ich mit Interstrip (Boar, was für ein Gestank!) und nachfolgendem, manuellen Nassscheifen das alte Antifouling entfernt.
IMG_9546.jpg
Interstrip-Chemikalienorgie

Wie schon vorher zu vermuten war, wurden die vielen Bläschen nun deutlich sichtbar. Einige habe ich aufgestochen und es kam Flüssigkeit hervor. Bingo, Osmose!
IMG_9550.jpg
Viele Bläschen werden nun gut sichtbar
(ein weiteres Bild im nächsten Beitrag)

Also werde ich das Gelcoat jetzt abschleifen, mehrfach gut mit Frischwasser spülen, trocknen lassen und dann mit Watertite die Osmose-Krater spachteln.
Danach reinigen mit SuperCleaner, 5 Schichten VC Tar2 und schlussendlich VC 17m. Immer alles schön nach Vorgaben der Datenblätter.

Andere Vorschläge und Tipps sind gerne willkommen, insbesondere für einen tauglichen Excenterschleifer, mit dem man auch nass schleifen kann.

Viele Grüße
reinerwein

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Re: Reparatur Ruderblatt

Ungelesener Beitrag von reinerwein » So 1. Mär 2020, 19:24

Hier noch der eine aufgestochene Osmose-Blase:
IMG_9562.jpg

Vari-Phil
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Re: Reparatur Ruderblatt

Ungelesener Beitrag von Vari-Phil » Mo 2. Mär 2020, 11:29

Und da hört man immer Osmose wäre kein Thema bei der Varianta.
Glückwunsch zur Reparatur ;)

Grüße
Phil

Grisu
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Re: Reparatur Ruderblatt

Ungelesener Beitrag von Grisu » Mo 2. Mär 2020, 11:37

sieht gut aus, schön dass wieder eine Vari in guten Händen ist ;)
Was für eine Baunr. ist denn das Boot? Ist der Rumpf auch betroffen von der Osmose?

reinerwein
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Re: Reparatur Ruderblatt

Ungelesener Beitrag von reinerwein » Mo 2. Mär 2020, 12:37

Danke! Hoffentlich ist die Reparatur dann auch nachhaltig.

Die Baunummer ist 3615, Bj. 1979. War immer nur auf Berliner Gewässern unterwegs.
Der Rumpf ist OK.

Noch ein Gedanke zur Osmose am Ruderblatt:
die Blasen sind nur im Unterwasserbereich, was vermuten lässt, dass die Feuchtigkeit nicht von innen kommt, das Ruder somit innen nicht feucht & verrottet ist und daher durch die gerade reparierten Schadstellen kein Wasser eingedrungen ist.

Blöd nur, dass mir das erst jetzt aufgefallen ist. In 4 Wochen muss der Kahn ins Wasser, d. h. ziemlich wenig Zeit zum Austrocknen.

Grüße
rw

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Re: Reparatur Ruderblatt

Ungelesener Beitrag von Grisu » Mo 2. Mär 2020, 15:30

Ruderblätter und Rümpfe sind ja unabhängig voneinander gefertigt worden. Vielleicht ein Fehler beim einwachsen der Form oder anmischen des Gelcoats...? Oder einfach nur zu dünn gepritzt?
Aber interessant, Neigung zu Osmose kann wohl durch individuelle Fertigungsfehler entstehen.
Für mich auch ein Indiz, dass Dehler prinzipiell gut wusste, wie man Osmose vermeidet.

Vielleicht leiht dir ja jemand ein Ruderblatt für die Fahrt vom Kran zum Liegeplatz und du kannst es ein paar Wochen später einhängen...

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Re: Reparatur Ruderblatt

Ungelesener Beitrag von reinerwein » Di 3. Mär 2020, 21:01

So, das Gelcoat ist ab. Das Ding sieht aus wie ein Streuselkuchen ;)

Einige Blasen wurden dabei aufgeschliffen, viele sind noch als helle Stellen sichtbar. Drückt man hier mit einer Nagelspitze drauf bzw. rein, kommt zwar keine Flüssigkeit mehr heraus, aber das Material ist geschwächt. Es knirscht. Da scheint fast nur noch Gewebe vorhanden zu sein. Die dunklen Stellen sind hingegen stabil.
IMG_9575.jpg
IMG_9576.jpg
IMG_9577.jpg

An manchen Stellen war ich mit der Schleifscheibe schon zu ambitioniert und habe bis auf die erste Gewebelage abgetragen. :mrgreen: Naja, schon ein paar Blasen, die definitiv weg sind. 8-)

Ich werde morgen nochmal weiter Material runternehmen mit dem Ziel, mehr von den harzfreien Schwachstellen zu erwischen. Danach die Krater Spachteln, eine Lage Gewebe (ca. 350 g) laminieren, VCtar, VC17m. Mal schauen, wie lange dieser Plan Bestand hat...

Viele Grüße
reinerwein

Benns
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Re: Reparatur Ruderblatt

Ungelesener Beitrag von Benns » Mi 4. Mär 2020, 07:36

reinerwein hat geschrieben:
Mo 2. Mär 2020, 12:37
Danke! Hoffentlich ist die Reparatur dann auch nachhaltig.

Die Baunummer ist 3615, Bj. 1979. War immer nur auf Berliner Gewässern unterwegs.
Der Rumpf ist OK.

Noch ein Gedanke zur Osmose am Ruderblatt:
die Blasen sind nur im Unterwasserbereich, was vermuten lässt, dass die Feuchtigkeit nicht von innen kommt, das Ruder somit innen nicht feucht & verrottet ist und daher durch die gerade reparierten Schadstellen kein Wasser eingedrungen ist.

Blöd nur, dass mir das erst jetzt aufgefallen ist. In 4 Wochen muss der Kahn ins Wasser, d. h. ziemlich wenig Zeit zum Austrocknen.

Grüße
rw
Da hast du dir ja eine nette "Baustelle" angelacht. Nur nicht aufgeben!

Ich habe mit dem obigen Zitat so meine Schwierigkeiten. Selbst wenn die Osmose nur im Unterwasserbereich auftritt würde ich nicht ausschließen, dass es von Innen kommt. Immerhin stand das Wasser innen auch bis zur gleichen Höhe. Und innen gibt es kein Gelcoat, also kann das Wasser deutlich leichter ins Laminat eindringen.
Wahrscheinlich hätte ich mich nach deiner Reparatur am unteren Ende des Ruderblattes geärgert, aber ich hätte es nach dieser Feststellung geöffnet um ganz sicher zu sein...

Dein Plan zum Wiederaufbau kann ich ansonsten nur bekräftigen. Je nachdem wie weit du runtergeschliffen hast würde ich eventuell auch zwei Lagen 530g Gewebe einplanen.

Benjamin

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Re: Reparatur Ruderblatt

Ungelesener Beitrag von Grisu » Mi 4. Mär 2020, 09:39


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Re: Reparatur Ruderblatt

Ungelesener Beitrag von reinerwein » Sa 2. Mai 2020, 22:39

Hallo zusammen,

nun der Abschluss dieser Reparaturarbeit.

Nach dem Öffnen der Blasen und Ausfräsen derselbigen (leider kein Foto) habe ich mit Watertite gespachtelt. Da ging schon ordentlich Material weg!
IMG_9791.jpg
Nach dem Spachteln, vor dem Schleifen.
Auf das Aufbringen weiterer Glasfasermatten habe ich verzichtet. Zeitgründe, das Bauchgefühl, dass ich da eh nochmal gründlicher ran muss und die Meinung, dass das Ding immer noch stabil genug ist, haben mich davon abgehalten. Also gleich 6 Schichten VC Tar2 drauf.
IMG_9793.jpg
Die VC Tar2-Komponenten aufteilen und dann immer für 2 Schichten anmischen

Zum Schluß noch 3 Schichten VC17m.
IMG_9801.jpg
Glänzt schön. Ein Babypopo ist aber glatter.
uk.png
Die ehemalige Schadstelle an der Unterkante
IMG_9804.jpg
Und kurz vorm Abslippen wieder am Boot!
Ich musste Grundierung und Antifouling etwas höher in Richtung Ruderkopf ziehen, weil auch dort Osmose war und das Gelcoat runter musste. Naja, mal schauen, wie lange ich mit einem hübschen Kupferstreifen rumfahre :shock: bzw. wie dauerhaft das Zeug über Wasser ist.

Wie schon erwähnt, traue ich der ganze Sache noch nicht so ganz, weil - wie meine Vorredner erwähnten - evtl. Feuchtigkeit im Ruderblatt ist. Wenn ich mehr als 2 Jahre Ruhe habe vor einer Komplettsanierung oder einem Gebrauchtkauf, reicht mir das momentan.

Hier in Berlin dürfen wir jetzt unter Einhaltung der (sehr berechtigten!) Kontaktbegrenzungen und Hygieneregeln wieder auf das Vereinsgelände und an die Boote. Morgen wird das erste Mal gesegelt!

Viele Grüße
rw

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