Einbauspannung Maststütze

Kasi
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Einbauspannung Maststütze

Ungelesener Beitrag von Kasi » Di 25. Nov 2014, 21:15

Hallo, ich habe gerade meinen Mastfuß saniert.

Benutzt habe ich dafür einen passend gefeilten Vollalublock, der neu in Laminat eingebettet ist. Die letzte Laminatschicht über den Enden des Alublocks fehlt noch. Die zweiteilige Maststütze habe ich dabei durch eine einteilige ersetzt. Wer Fotos mag:

http://www.kaiserlich.org/ducky/pic05.JPG
http://www.kaiserlich.org/ducky/pic06.JPG
http://www.kaiserlich.org/ducky/pic07.JPG

So, nun meine Frage: Unter welcher Spannung muss die Maststütze eingesetzt werden? Ich habe leider keinen geeigneten Vergleich, da der Mastfuß vorher morsch war. Ich habe die Stütze unter recht starker Spannung (mit Wagenheber) eingebaut. Gibt es hier Erfahrungswerte? Kann man sich nach etwas richten?

Viele Grüße
Stephan

Grisu
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Re: Einbauspannung Maststütze

Ungelesener Beitrag von Grisu » Di 25. Nov 2014, 22:17

Hallo,
ich würde keine scharfen Kanten auf den Rumpf drücken lassen. Ob die Enden Deines Aluklotzes noch Abstand haben, bzw. die Anschrägung zur Lastverteilung reicht, weißt Du selbst besser. Der Klotz allein wird das Gewicht m.E. nicht tragen. Aber vielleicht hast du genug Unterfütterung.

Die Kraft eines Wagenhebers ist nicht definiert. Ich habe damals mit Dachlatten kräftig gehebelt, um das Mastrohr frei zu bekommen. Kraft vielleicht entsprechend Mannsgewicht, das tritt ja ein gleicher Stelle auf, wenn oben einer draufsteht.
Hast Du noch Fotos von der Bilge/Kielanformung?

Gruß
Gert

Kasi
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Re: Einbauspannung Maststütze

Ungelesener Beitrag von Kasi » Mi 26. Nov 2014, 21:30

Hallo Gert,
hast Recht: Kraft des Wagenhebers ist nicht definiert -- meiner hat 3t. ;-)

Die Kraft / Dachpannung hängt ja von der Länge der Maststütze ab. Meine habe ich so abgeschnitten das die Maststütze bei entspanntem Dach noch gerade eben von Hand vor die Dachaufnahme stellbar ist. D.h. die restlichen mm (Alu-Dachaufnahme + Sperrklinke in der Aufnahme) muss ich anheben.

Fotos von der Bilge kommen noch: Derzeit ist das innere bei mir etwas unafgeräumt, - muss am Wochenende endlich mal räumen und entstauben....
LG

Grisu
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Re: Einbauspannung Maststütze

Ungelesener Beitrag von Grisu » Mi 26. Nov 2014, 23:34

Hi Stefan,
es hat auch schon mal einer geschrieben, bei ihm würde das Rohr in der Aufnahme herumwackeln. Das kann aber auch mit dem Lagerbrettchen zusammenhängen, wenn das durchgebrochen ist, senkt sich das natürlich ab. Bei mir war das so, Druck war trotzdem noch drauf. Nach Reparatur natürlich noch mehr. 500N sind bestimmt ok, bei mehr als 600N würde ich das Rohr etwas kürzen. Was den Pilz angeht, versuchs mal mit Chlorreiniger, der war bei mir das Einzige, womit ich damals die Segel sauber gebriegt habe.
Ich sehe gar kein Schwertfall?
Gruß
Gert

Kasi
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Re: Einbauspannung Maststütze

Ungelesener Beitrag von Kasi » Do 27. Nov 2014, 12:14

Das Schwertfall ist noch da. - Und sogar das Einfädeln habe ich beim Einbau nicht vergessen ;-)

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